From the magazine ZStrR 3/2018 | p. 427-430 The following page is 427

Literatur

Trotz rechtswidrig beschaffter Beweise zu einem gerechten Straf- und Zivilurteil (St. Galler Schriften zur Rechtswissenschaft, Band 36) Dike Verlag AG, Zürich/St. Gallen 2018, 189 Seiten, ISBN 978-3-03751-999-8

Dass Privatpersonen Beweise beschaffen und diese den Strafbehörden oder den Zivilgerichten zur Verfügung stellen, ist ebenso wenig ein neuartiges Phänomen wie die Möglichkeit, dass Privatpersonen bei der Beschaffung von Beweisen die Grenzen des Zulässigen überschreiten, also rechtswidrig vorgehen. Je einfacher es für Private ist, gerichtsverwertbare Beweismittel zu generieren, desto gewichtiger wird das Problem. Und insoweit kann und muss man dann doch anerkennen, dass spätestens die ubiquitäre Verbreitung der modernen Audio- und Videotechnologie das Problem deutlich verschärft hat, wobei neben den in jüngerer Zeit diskutierten Dashcams vor allem auf das Smartphone zu verweisen ist, das als Aufnahmegerät praktisch jedermann zu jeder Zeit zur Verfügung steht (vgl…

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