From the magazine ZStrR 3/2017 | S. 338-340 The following page is 338

Literatur

Self-Representation in International Criminal Procedure Theoretical and Illusory or Practical and Effective? Schriften zum Strafprozessrecht, Band 14, Verlag Dr. Kovač, Hamburg 2016, ISBN 978-3-8300-9091-5, CHF 97.80

Angestossen vor allem durch Fälle prominenter Angeklagter vor dem ICTY hat sich das Recht, sich selbst zu verteidigen, zu einem Thema entwickelt, das die Strafprozessrechtswissenschaft umtreibt (vgl. bereits die Rezensionen der Arbeiten von Raveling und Sutter in ZStrR 2014, 349, und ZStrR 2013, 221). In der Sache geht es zum einen um die Frage, ob es sich beim Recht auf Selbstverteidigung um eine für die Autonomie der beschuldigten Person zentrale Gewährleistung handelt oder aber – wie ein US-amerikanischer Kollege es plastisch ausgedrückt hat – um das «Right to shoot oneself in the foot». Zum anderen bleibt zu klären, in welchem Verhältnis das Recht auf Selbstverteidigung zum Anspruch auf ein faires Verfahren steht, wobei hier die Frage im Vordergrund steht,…

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